Freitag, 4. April 2008

Maerz - News

So genau einen Monat ist es her und der März inzwischen auch schon wieder rum ist, denke ich, ist es an der Zeit mal wieder etwas von mir hören zu lassen.

In der ersten Märzwoche habe ich viele verschiedene Aufgaben im Office gehabt, so dass mir dort nie langweilig geworden ist. Zu dem habe ich mich mehrmals als Sportlehrer für Junior School Klassen betätigt. Dabei durfte ich zum Beispiel auch ein eigenes Netballspiel durchführen und beaufsichtigen. Am 6.März stand noch ein weiterer Basketball Day auf dem Programm, bei dem ich allerdings nichts zu hatte (was ich auch schon vorher wusste ;-) ) und somit konnte ich mir die Spiele des Hills Zone Basketball Teams angucken. Freitag Abend war ich wieder mal mit Phil, James, James Manson und Steve unterwegs. Waren bei Krispy Creme Donuts und anschließend in einem Pub. Samstag bin ich dann relativ früh aufgestanden und bin mit meinem Gastbruder James in die City gefahren, wo wir zwei Freunde von mir (Maike und Jojo) getroffen haben. Tja, da fliegt man im die halbe Welt und trifft seinen halben Jahrgang wieder (na gut ein bisschen übertrieben). Abends war dann house party bei Alyssa angesagt und da James zur Zeit keinen Führerschein besitzt durfte ich mich mal wieder hinter das Steuer setzten.
10. und 11. März Year 5 Camp: Schon um 6 Uhr musste ich am Montag aufstehen und ab ging es in die Schule. Mit dem Bus ging es dann weiter zum Deer Park im Royal National Park, südlich von Sydney. Nachdem alle Schüler und Lehrer ihre Zimmer bezogen hatten, bin ich mit einem Lehrer und seiner Gruppe zu der ersten activity gegangen. Den ganzen Tag über haben die 5 verschiedenen Gruppen verschiedene Aktivitäten gehabt (billy carts, low ropes, bush cooking, etc). Das Wetter war perfekt für die ganzen Outdoor Aktivitäten und die big water slide hat für alle, Schüler, Lehrer und dem Direktor für viel Spaß und Erfrischung gesorgt. Auch am Dienstag waren ein paar Aktivitäten geplant. Das Camp hat richtig viel Spaß gemacht, das Wetter war sehr gut und die Schüler haben sich auch alle benommen J.
Mittwoch, 12.März. Riesen Huntsman in meinem Zimmer. Großer Schock. Naja, da sich diese Viecher anscheinend selten bewegen, konnte ich bis zum Nachmittag warten und mich dann mit einem Staubsauger bewaffnet auf die Jagd machen. In der Schule ist an diesem Tag nicht viel passiert. Ein paar Umfragen auswerten und Zeugnisse der 12. Klassen korrigieren. Donnerstag war ich in den ersten zwei Stunden beim Sport für die Year 1s. In der Pause spielen der Lehrer und ich immer Tischtennis oder versuchen uns im Salto schlagen mit einem Trampolin. Ein bisschen Spaß muss ja auch sein. Anschließend war große Feueralarmprobe. Alle Schüler und Lehrer mussten raus und sich entsprechend einer bestimmten Vorgabe ordnen. Da das alles ziemlich lange gedauert hat, war der Schultag danach schon fast um. Ich habe noch für eine halbe Stunde in einer Deutschklasse Aufsicht geführt und ab ging zum Schulbus. Freitag, 14.2, stand wieder ein bisschen Kindergartensport an und Office Work. Abends dann war ich mit Phil, Steve und Nash unterwegs. Zunächst Pizza essen, dann zu Alexis und anschließend für ein paar Stunden zu Phil.

Ja und vom 15.-21.3 ging es dann zum großen Abenteuer Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Schon relativ früh bin ich am Samstag aufgestanden, da ich noch nichts gepackt hatte. Mit einer Lehrerin bin ich dann zum Flughafen gefahren. Nach einiger Zeit war die gesamte Gruppe von 19 Schülern, 2 Lehrern und einem Gapstudent versammelt. Mit dem Flugzeug ging es dann Richtung Norden nach Harvey Bay. Das Wetter war mal wieder sehr gut. Mit einem Bus ging es zunächst zu einem Campinggeschäft, wo wir unsere gas bottles für die Gaskocher (darf man ja nicht mit in das Flugzeug nehmen) gekauft haben. Nach einer Fish-und-Chips-Stärkung haben wir uns alle zur Fähre begeben und haben bei strahlender Sonne die 45minütige Überfahrt genossen. Von Board gegangen sind wir in Kingfisher Bay und dort haben wir sogleich unsere backpacks geschulter und haben und sind los gewandert. Knapp 13km mussten wir an dem Tag noch zurücklegen und da wir erst um 17 Uhr angekommen sind, mussten wir die letzten Kilometer in völliger Dunkelheit (aber natürlich unter Gebrauch unserer headtorches) wandern. Zwischendurch wurden wir von ein paar Schauern heimgesucht. Unserer Campingplatz war am Lake McKenzie gelegen und nachdem wir alle unsere Zelte aufgestellt hatten, ist die gesamte Gruppen zum Nachtbaden gegangen. Nach diesem langen Tag haben mir dann auch meine 2-minute-noodles sehr gut geschmeckt. Am 16. bin ich dann schon ziemlich früh aufgewacht und nach einem Morgenbad im Lake haben wir unsere Zelte abgebrochen und ich habe dann mit einer Schülergruppe den zweiten Tag und somit die nächsten 12km in Angriff genommen. Vom Lake McKenzie ging es die ganze Zeit rainforest-Gebiet zum Lake Wabby. Vor dem Lake ist eine riesengroße Sanddüne entstanden, die es am nächsten Tag zu überqueren galt. Der dritte Tag solle auch der anstrengendste werden, da wir knapp 18km zurücklegen mussten. Einige Gruppen sind schon um 4 Uhr nachts aufgebrochen. Ich bin mit den Lehrern schon gemütlich um 7 Uhr losgewandert, am Lake vorbei, über die Sanddüne und zunächst drei Kilometer am Strand entlang nach Eurong. Hier haben wir wie verabredet die Schüler getroffen und ich bin dann mit ein paar Schülern gleich weiter Richtung Central Station. Ziemlich müde haben wir unsere Zelte aufgestellt, den Luxus einer eiskalten Dusche genossen und dann gab es wieder einmal 2min-noodles. Tag vier war dann wesentlich entspannter. 12km retourn zum Lake Birrabeen standen an. Mit Handtuch, Badehose und einer Flasche Wasser ausgerüstet konnte man diese 12km richtig genießen, auch wenn es teilweise ziemlich steil bergauf gegangen ist. Bereits um gegen halb zwölf waren wir von dieser Wanderung zurück, unsere Zelten waren in der Zwischenzeit getrocknet und nachdem Packen ging es noch vier km weiter am Basin Lake vorbei (natürlich mit Stopp zum schwimmen) und weiter nach Lake McKenzie. Nachdem ich mit ein paar Schülern den See halb durchschwommen habe gab es mal wieder (ihr werdet es kaum glauben) eine leckeres 2min-noodle-Gericht. Am letzten Tag auf Faser mussten wir noch einmal knapp 14km nach Kingfisher Bay wandern, von wo aus wir die Fähre zurück nach Harvey Bay genommen haben. Hier haben wir direkt am Hafen eine weitere Nacht auf einem Campingplatz verbracht, abends endlich was ordentliches gegessen und am nächsten Morgen ging es zurück nach Sydney.
Viel Zeit zum Ausruhen blieb mir allerdings nicht. Schnell ein paar Sachen waschen und ab ins Bett, denn am nächsten Morgen (Freitag, der 21.März) musste ich schon um sechs Uhr wieder aufstehen. Margie, Bill und ich haben uns gegen sieben Uhr ins Auto gesetzt und sind nach Canberra gedüst. Auf dem Weg haben wir in Golburn ein zweites Frühstück eingenommen und durften das größte Schaf Australiens bewundern (siehe Foto; es gibt auch eine big banana, big prawn, big bull, big ananas, etc in Australien ;-)). In Canberra haben wir unseren ersten Halt im War Memorial gemacht und sind nach einem Picknick noch in der National Gallery of Art gewesen und durften ein paar echte Friedrichs und Monets bewundern. Anschließend hat Sean mich dann abgeholt und mit ihm und seiner Freundin sind wir zu Sean nach Hause gefahren, wo wir den Rest des Tages relaxt haben. Sean kenne ich aus California. Wir waren mal in der gleichen Jugendherberge irgendwo in der Nähe von Los Angeles. Am nächsten Tag sind wir zusammen mit Bree (mit der war er in Cali) in die Parlamentsgebäude gegangen. War recht interessant und alle hatten kleine Ausstellungen über die Geschichte Australiens und Canberras. Nach einer Subway-Sandwich-Stärkung (was für eine Alliteration) ging es nach in das Australia National Museum und anschließend auf den Telstra Tower, von wo man eine sehr gute Aussicht auf die ca. 360.000 Einwohner Stadt hatte.
Am nächsten Tag hat Sean mich nach Tharwa (südlich von Canberra aber noch im ACT) gefahren, wo ich mich von ihm verabschiedet habe und wo ich dann Benni, Gapper, der dort bei Outward Bound (Outdoor Education Camp) arbeitet. Er hatte ein paar Tage frei und somit sind wir, nachdem er mir sein Placement gezeigt hat, zu einer kleinen Wanderung zum Mt. Tennent aufgebrochen. Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich klettern gehen, was aufgrund des Regens ausfallen musste. Somit haben noch ein bisschen mehr gechillt und Benni hat mich dann am späten Nachmittag nach Canberra reingefahren, von wo aus ich mit dem Greyhound Bus zu Central Station in Sydney gefahren bin. Ab in Zug und nach Parramatta und schon war ich wieder bei meiner Gastfamilie angekommen. Gleich am nächsten Tag (25.) ging es wieder zur Arbeit. Dienstag und Mittwoch habe ich Zeugnisse sortiert, korrigiert und eingetütet, mich um die Umfragen der letzten 5 Jahre gekümmert, im Sportunterricht ausgeholfen. Donnerstag stand eine weitere Exkursion mit den Yr 7 an und zwar zu einem riesigen Staudamm und zu einem Klärwerk. Freitag habe ich dann das erste Mal für die Junior School gearbeitet. Das werde ich in der Zukunft zwei Morgende in der Woche machen (von 9 Uhr bis Lunch). Es geht hauptsächlich darum, die Lehrer bei den Unterrichtsvorbereitungen zu helfen, Tests zu korrigieren und Noten eintragen oder mit den Schülern Lese –und Schreibeübungen zu machen.
Tja, und dann war schon wieder Wochenende. Am Samstag habe ich nichts gemacht ;-). Sonntag bin ich mit meinem Gastbruder Matt zur Royal Easter Show gefahren. Das ist eine Art Jahrmarkt, Viehmarkt und Wochenmarkt in einem. Wir sind knapp fünf Stunden lang rumgelaufen, haben uns die Shows (wood chopping is fun) und die Tiere angeguckt. Nachdem wir wieder mit dem Bus nach Hause gefahren sind, stand noch der allsonntägliche Kirchgang auf dem Programm.
In der jetzigen Woche ist nicht viel passiert. Ein paar weitere Zeugnisse, Sport und Arbeiten fuer die middle School.

Naechste Woche Donnerstag Abend geht es dann mit dem Flugzeug nach Darwin. Hier werde ich mich mit Christian treffen und dann zwei Wochen die Westkueste runterreisen. Neben zahleichen Nationalparks steht auch das Ningaloo Reef auf dem Programm. Am 26. April werde ich wieder zurueck in Sydney sein.

Ich hoffe bei euch allen ist alles in bester Ordnung und ihr habt die freien Ostertage genossen!!??
Viele Gruesse von hier und bis bald
Thorben

1 Kommentar:

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